Lebensfreude finden: Wie Lebenslust und Freude entsteht und wie du dieses Gefühl wachrufen kannst, erfährst du hier!

„Ich möchte aufwachen und mich auf das, was kommt, freuen können.“ Dieser Wunsch begleitete mich viele Jahre, aber empfunden habe ich es lange nicht. Erst, als mir bewusst wurde, was ich dafür tun kann, damit sich Lebensfreude wieder einstellt, änderte sich alles.

Denkst du auch manchmal darüber nach, wie der Rest deines Lebens sein sollte?

Wie lange ich lebe, das liegt nicht in meiner Macht. Dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt allein von mir ab.“ (Seneca)

Kurz vor meinem 40. Geburtstag hat es angefangen. Da tauchte das Wort „Lebensmitte“ immer öfter in meinen Gedanken auf. Ich hatte das Gefühl, dass die erste Halbzeit meiner Lebensuhr abgelaufen ist. Und damit verbunden immer die Frage: „Wie viel Zeit bleibt mir noch und wie soll die 2. Hälfte meines Lebens aussehen?“ Gleichzeitig lag die Vergangenheit vor mir ausgebreitet. Ich sah auf die vielen Dinge, die ich erlebt hatte und die Hürden, die hinter mir lagen. Ich hatte bisher wirklich viel erreicht. Ich konnte sehen und anerkennen, WAS ich alles erlebt hatte, aber WIE hatte es sich angefühlt?

Ich stellte fest, dass etwas in meinem Leben fehlte: Das Gefühl der Leichtigkeit, Freude, Zufriedenheit und vor allem: Lebenslust.

Wie konnte das sein? Es waren doch sehr viele gute Dinge passiert. Ich hatte doch alles umgesetzt, was ich mir vorgenommen hatte. Es gab doch allen Grund für mich, zufrieden zu sein! Warum konnte ich es nicht fühlen?

Ganz ehrlich? Ich empfand mein Leben „krampfig“. Schwer, mühsam, anstrengend, langatmig. Wo war der Spaß nur geblieben? Bei genauerer Betrachtung schien es mir, als hätte ich meine Lebensfreude beim Eintritt ins Erwachsenenalter abgegeben.

Da stand ich also, in der gefühlten Lebensmitte und mir wurde klar, was ich auf gar keinen Fall wollte: Dass sich die 2. Hälfte ebenso anfühlt wie die erste. Was also tun? Wie könnte ich erreichen, dass sich mein Leben, das ja grundsätzlich nicht übel war, so anfühlte, wie ich es mir wünschte.

 

Was ich sicher nicht mehr wollte:

  • Jeden Tag aufwachen und bereits erschlagen zu sein von den Anforderungen, die auf mich warten.
  • Das Gefühl, nie zu genügen, egal, was ich mache.
  • Mich im Spiegel ansehen und denken: „Fürchterlich!“
  • Mich durch meine Selbstzweifel daran zu hindern, das zu tun, worauf ich Lust habe.
  • Mitten in der Nacht aufzuwachen und ohne Grund Panik in mir zu spüren.
  • Mich körperlich wie 80 zu fühlen, obwohl ich erst 40 bin.
  • Mich jeden Tag innerlich zur Schnecke zu machen, weil ich im Vergleich zu anderen immer schlecht abschneide.
  • Mir ununterbrochen über irgendwas Sorgen machen.

 

„JEDER IST SEINES GLÜCKES SCHMIED“ SAGT EIN ALTES SPRICHWORT.

Aber was heißt das – „glücklich sein“? Was ist Glück? Ein „Vögelchen“? Ein kurzer Moment? Ein berauschender Kick? Bin ich glücklich, wenn ich ein Ziel erreiche, Erfolg habe? Bin ich glücklich, wenn ich dankbar und zufrieden bin mit dem, was ohnehin schon ist? Die Glücksforschung gab mir eine Antwort:

Erfüllung, Zufriedenheit und Glück, das ist die Summe der täglichen Gedanken und Handlungen.

Ein erfolgreicher Weg in ein Leben voll Freude ist also der bewusste Blick auf unsere Gedanken. Da die meisten Gedanken am Tag unbewusst sind, lohnt es sich, einmal genau zuzuhören,

 was es denn gerade so denkt in einem. Denn mit unseren Gedanken bewerten wir, was wir erleben und je nachdem, ob eine Situation uns freudvoll und positiv erscheint, oder aber lustlos und langweilig, hängt davon ab, was wir denken. Und danach richtet sich auch, wie wir darauf reagieren. Aus Gedanken werden Worte und Worten folgen Handlungen.

Ich realisierte: Lebensfreude beginnt damit, sich bewusst zu machen, mit welcher „Brille“ man die Welt wahrnimmt. Und meine Brille war offensichtlich auf Negatives ausgerichtet.

 

Das Selbstbild oder der große Rucksack aus der Vergangenheit

 

Und es stimmte: Ich hatte bei allem immer die Sorge und den Zweifel mit im Gepäck. Das waren die Filter, die auf alles, was ich tat, einen Grauschleier legten. Mir wurde bewusst, dass ich aus meiner Kindheit einen großen, schweren Rucksack mit auf meinem Lebensweg hatte. In diesem Rucksack befanden sich viele Prägungen aus der Kindheit. Hauptsächlich negative Glaubenssätze und Lebensanschauungen. Alles in allem Dinge, die meine Gedanken negativ färbten.

 

 

  • Ich bin nicht gut genug
  • Ich bin nicht talentiert genug
  • Ich muss mich mehr anstrengen
  • Ich muss perfekt sein
  • Ich muss stark sein
  • Und, und, und…

 

Lebensfreude hängt also auch damit zusammen, wie wir uns selbst sehen.

Dies wiederum brachte mich zum Thema Selbstbewusstsein. Und meines war… naja, sagen wir mal… mies! Ich war die Minderwertigkeit in Person.

Also begann ich, die alten Glaubenssätze über mich auszupacken und genau unter die Lupe zu nehmen. Ich fand heraus, dass mich alle diese Aussagen über mich in eine Schublade steckten. Es waren Stempel, die andere Menschen mir aufgedrückt hatten. Ihre Meinung über mich. Ihre Wertungen. Ihre Verurteilungen.

Aber stimmten diese Aussagen über mich überhaupt? Waren sie wahr?

Langsam, aber sicher begriff ich: Sie stimmten nicht. Es waren Abwertungen meiner Person von Menschen, die selber nicht sehr viel von sich hielten und die sich selbst ein bisschen größer machten, indem sie mich klein machten.

Diese Kategorien, in die man mich irgendwann einmal gesteckt hatte, waren allesamt Extreme.

Die Welt, in der wir leben ist eine Polare. Alles hat 2 Seiten. Licht und Schatten. Gut und Böse. Schwarz und Weiß. Und dazwischen gibt es eine enorme Bandbreite von Möglichkeiten.  Niemand ist nur so oder so. Schön oder hässlich, dick oder dünn, klug oder dumm, fleißig oder faul. Die Welt ist ständig im Wandel und wir auch.

Ich erinnerte mich zum Beispiel daran, wie mir als Kind immer eingeredet wurde, ich wäre schlampig. Diese Festlegung hatte ich als Bild von mir fix übernommen und nie hinterfragt. Bis jetzt. Und auf einmal wurde mir bewusst: Ich bin nicht immer schlampig. Es gibt sehr wohl Bereiche, in denen ich sogar äußerst sorgfältig und genau bin. Es ist mehr ein Pendeln zwischen den Polen Gewissenhaftigkeit und Nachlässigkeit.

Also habe ich mir nach und nach alle meine Vorurteile über mich selbst angeschaut und überprüft. Es war sensationell! Die meisten Dinge, die ich über mich dachte, stimmten überhaupt nicht. Und ich nahm mir vor, ab sofort viel positiver über mich zu denken. Und die Welt wurde gleich ein wenig sonniger.

Mit jedem Gedanken, den wir denken, schaffen wir uns also unsere Wirklichkeit und wir können bewusst entscheiden, welche Gedanken wir nicht mehr denken wollen, weil sie uns nicht guttun. Wir können uns bewusst dafür entscheiden, ob wir unser Freund oder unser Feind sein wollen. Wir können gut für uns sorgen und uns und unsere Bedürfnisse ernst nehmen, oder wir können weiter Spielball von anderen sein. So, wie wir denken sprechen wir und so, wie wir sprechen handeln wir. Wie wir handeln bestimmt unser Leben.

 

Mein Körper und ich – eine komplizierte Geschichte mit Happy End

Ich fühlte mich alt. Viel älter, als ich es tatsächlich war. Überhaupt körperlich.

Warum? Weil ich mich jahrelang nur um meinen Geist, meinen Intellekt gekümmert hatte. Ich bestand gefühlsmäßig nur aus meinem Kopf. Der Rest hing da irgendwie dran. Ich mochte meinen Körper nicht und behandelte ihn sehr stiefmütterlich. Nein, es war sogar noch schlimmer. Ich mutete ihm unendlich viel zu. Der Arme! Kein Wunder, dass er da auch mal seine Grenzen gezeigt hat!

Mit dem steigenden Selbstwert kam auch das Bewusstsein für meine Körperlichkeit zurück. Und so wurde es mir immer mehr ein Bedürfnis, gut für mich zu sorgen. Es begann in kleinen Schritten. Einem nach den anderen. Zuerst habe ich aufgehört zu rauchen. Wenn ich heute darüber nachdenke, dann zieht es mir jetzt noch alles zusammen. Rauchen! Unvorstellbar, was ich mir freiwillig reingezogen habe…

Dann begann ich wieder mehr auf meine Ernährung zu achten. Da in meiner Familie einige an Stoffwechselkrankheiten gestorben sind, war mir das Risiko, das ich in mir trage, bewusst. Und ich fing ja schon an, die Auswirkungen meines ungesunden Lebensstils zu spüren. Also las ich viele schlaue Bücher darüber, wie man gesund älter wird. Ja, lesen alleine hilft natürlich nicht. Man muss es schon auch umsetzen… Gesagt – getan. Über die letzten Jahre hat sich da wirklich enorm viel verändert bei mir. Mit dem Ergebnis, dass ich mich wirklich viel vitaler und lebendiger fühle! Juhuuu!

Eines der letzten Dinge, die ich nachhaltig verändert habe, ist die Bewegung. Sie war wirklich ein unliebsames Stiefkind. Aber als die Beschwerden am Rücken unüber“spürbar“ wurden, kam ich aus der Nummer ohnehin nicht mehr raus. Es war höchste Eisenbahn, in Schwung zu kommen. Das Beste ist: Sobald man den Erfolg merkt (und sieht), mag man sowieso nicht mehr damit aufhören!!!

Jetzt weiß ich: Wenn man sich kraft- und energielos fühlt, braucht man keine Angst haben, man würde durch Bewegung noch mehr Energie verlieren. Im Gegenteil. Kommt man selbst einmal in Fahrt, kommt auch alles andere in Schwung. Die Energie wird mehr! Und damit auch die Lust, etwas zu unternehmen. Die Schwerfälligkeit im Körper verschwindet und mit ihr die mentale (psychische) Schwere. Warum? Jede Menge Glückshormone, die ausgeschüttet werden, wenn man sich bewegt. Ein herrliches Gefühl, wenn man es einmal erlebt hat…!

 

Darf ich vorstellen: Mein inneres Kind!

Erinnerst du dich noch daran, als du ein unbeschwertes, fröhliches Kind warst? Als du noch gedankenverloren so in dein Spiel vertieft warst und dabei völlig Raum und Zeit vergessen hast? Als du noch völlig unbefangen laut lachen konntest und deine kindliche Neugier und Abenteuerlust dich viele spannende Dinge entdecken ließ?

Ich war so ein Kind! Aber die Spontanität und Unbefangenheit, mit der ich als Kind durch die Welt marschiert bin, ist mir irgendwo am Weg abhandengekommen. Ich konnte mich an das Mädchen, das ich einmal war, erinnern. Und ich spürte: Sie ist noch da, tief in mir! Und sie braucht mich. Also begann ich nach ihr zu suchen. Ich blätterte in Fotoalben, frischte Erinnerungen auf, rief nach ihr.

Ich entdeckte sie während einer Meditation. Sie saß ängstlich und zusammengekauert unter einem Tisch im Wohnzimmer meiner Eltern. Ich erinnerte mich an die Situation und konnte deutlich mitfühlen, was sie gerade fühlte. Und sie tat mir unendlich leid. Also ging ich auf sie zu, reichte ihr die Hand, holte sie unter dem Tisch hervor und nahm sie in meine Arme. Wir weinten beide. Ich versprach ihr, dass ich von jetzt an immer für sie da sein würde und ich sie niemals mehr im Stich lassen würde. Es war sehr schmerzlich und gleichzeitig so heilsam. Ich wollte von nun an für mein inneres Kind da sein und gut für es sorgen.

Das innere Kind ist unser Kindheits-Ich, das in uns weiterlebt, wenn wir schon längst erwachsen geworden sind. Wir können mit dem inneren Kind in Kontakt treten, indem wir Erinnerungen auffrischen, z. B. wenn wir alte Fotos ansehen. Manchmal tut es weh, aber es hilft. Man kann auch mit dem inneren Kind in Kommunikation treten und es fragen, was es bräuchte, damit es ihm gut geht.

 

Ich selber habe mein inneres Kind in ein kleines, gemütliches Häuschen ziehen lassen mit einem schönen Garten und Bäumen, auf die es klettern kann, einer Schaukel und einem Brunnen, in dem immer frisches Wasser sprudelt. Ich mache manchmal Dinge, die mein inneres Kind mag, wie z.B. Kinderbücher lesen, spielen, Eis essen oder am Pöstlingberg mit der Grottenbahn fahren.

Ach ja, und ich erlaube mir auch als Erwachsene Dinge zu tun, die andere vielleicht kindisch finden…

 

 

Da ist aber auch das Kind, das sich in manchen Situationen einsam, verletzt, hilflos und verängstigt gefühlt hat. Dieser Anteil repräsentiert all die negativen Prägungen, die wir in der Kindheit erfahren haben. Manchmal trägt dieses Kind alte Verwundungen seelischer Art mit sich herum und sehnt sich danach, getröstet zu werden.

Denke ich an schlimme Kindheitserinnerungen, gehe ich bewusst auf mein inneres Kind zu und nehme es in den Arm, um es zu trösten oder zu beschützen. So können alte Verletzungen auch im Jetzt noch geheilt werden. Denn es heißt nicht umsonst…

„Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben!“

Unser inneres Kind ist unsere Kraft und Kreativität. Es hilft uns, einerseits wiederzuentdecken, was uns Freude macht und andererseits zu heilen, was noch verletzt und wund ist.

 

Fazit: Was sich seitdem verändert hat

  •  Ich schlafe (meistens) wieder tief und fest durch bist zum Morgen
  •  Ich wache auf mit dem Gefühl der Zuversicht und der Neugierde, was der Tag wohl an Erkenntnissen bringen wird
  •  Ich bin freundlich zu mir und blicke wohlwollend auf mein Spiegelbild
  •  Mein Selbstwert ist von Null auf Hundert gestiegen. Deswegen habe ich auch mehr Selbstvertrauen und gehe mutiger in neue  Herausforderungen.
  •  Mein Körper freut sich täglich darüber, dass ich ihm Gutes tue und bedankt sich mit mehr Energie und Leichtigkeit
  •  Ich lache viel öfter am Tag und habe Lust auf mein Leben
  •  Ich habe verstanden, dass es heilsam für mich ist, mir Selbstmitgefühl zu schenken
  •  Ich bin dankbar für all das Gute in meinem Leben. Dadurch hat sich meine Lebenszufriedenheit ziemlich erhöht.
  •  Ich bin mir eine gute Freundin geworden.
  •  Ich bin ein glücklicherer Mensch geworden und möchte meine Erfahrung und mein Know-how mit der Welt teilen.

 

 

 

 

LERNE ZU VERSTEHEN, WER DU IN WAHRHEIT BIST!

Was wünschst du dir für deine Zukunft?

  • Mehr Balance?
  • Mehr Zeit für dich?
  • Das Gefühl, morgens aufzuwachen und sich auf das, was kommen wird, freuen zu können?
  • Möchtest du einfach nur glücklich sein?

Dann melde dich jetzt bei mir!

Bei mir lernst du zu verstehen, warum wir so „ticken“, wie wir sind. Schritt für Schritt helfe ich dir, deinem inneren Kind wieder näher zu kommen. Alte hinderliche Glaubenssätze werden erkannt und verabschiedet. Positive Elemente werden verstärkt und ausgebaut. So findest du wieder zurück in das Gefühl wahrer Lebensfreude.

Gemeinsam wenden wir uns deinen Stärken zu, suchen nach deinen persönlichen Werten und heben kostbare Schätze in deinem Inneren.

Langfristig wirst du erkennen und umsetzen, was dein Herz zum Singen bringt! Ich freue mich jetzt schon darauf, dich glücklich zu sehen…!

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