Selbstfürsorge & Lebenszufriedenheit: 4 entscheidende Gründe, warum es sich wirklich auszahlt, dass du gut auf dich achtest!

Lebensfreude, Leichtigkeit, Gelassenheit, Zufriedenheit…. Wer wünscht sich das nicht!?! Leider schaut der Alltag oft ganz anders aus. Was Selbstfürsorge mit dem Glücklich-Sein zu tun hat erfährst du hier!

Ja, der Wunsch, dass wir uns wohl in unserer Haut fühlen, ist bei uns allen groß. Aber warum stellt sich dieses Gefühl nicht ein? Im Kopf, in unseren Gedanken können wir es vor uns sehen, es ist zum Greifen nahe, aber empfinden können wir es trotzdem nicht.

Wieso ist das so?

Du willst dich wohlfühlen. Ich wiederhole es nochmal langsam: wohl-FÜHLEN. Nicht denken, sondern fühlen. Und da ist der Hund auch schon begraben. Im Kopf alleine ist das nicht zu schaffen. Wir bestehen ja nicht nur aus Kopf (Gottseidank!). Du ahnst es sicher bereits:

Es geht auch um den Körper. Dort sind die Gefühle daheim!

Leider ist bei vielen Menschen der Körper nur mehr eine Art „lästiges Anhängsel“ vom Kopf, der unser Haupt durch die Gegend trägt, aber sonst kaum Beachtung findet, außer wir finden Gründe ihn zu kritisieren, weil er nicht so aussieht, wie wir uns das vorstellen, oder weil er schlappmacht und wir krank werden.

Unser Körper, das ist nicht nur ein Teil von dir. Das bist du. Ganz und gar.

Der gehört mit zum Paket Mensch. Und das kann man auch nicht trennen: Hier der Geist – dort der Körper – und da die Seele. Das ist EINE Einheit. Alles, was du erlebst, spielt sich immer parallel auf allen drei Ebenen ab. Das ist es, was wir wieder neu lernen müssen. Eins. Nicht einzelne Teile. Alles hängt zusammen. Körper, Geist und Seele bedingen sich gegenseitig.

Ein Beispiel:

Geht es dir psychisch (geistig/seelisch) nicht gut, ist auch dein Immunsystem (körperlich) angeschlagen. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Infekt ausbricht, größer, wenn du angeschlagen bist. Dein seelischer Zustand zeigt sich auf der Körperebene. Das nennt man psychosomatisch. Umgekehrt kann es sein, dass sich ein körperliches Problem auch auf dein Gemüt schlägt.

Ganz klassisch erleben wir es in Stress-Situationen. Sich vor Angst in die Hose machen, sich auf den Magen schlagen, Gift und Galle spucken, die Last auf den Schultern tragen…. Unsere Sprache verrät es ohnehin. Und die kommt ja auch nicht von ungefähr!

Aber zurück zur Selbstfürsorge.

Nun ist es einmal so, dass wir Menschen Bedürfnisse haben.

Da sind zum einen die körperlichen Bedürfnisse wie Schutz vor Hitze/Kälte, genügend Nahrung und Flüssigkeit, Ruhe und Schlaf, Bewegung, usw. Die meisten kennst du bestimmt und darüber sind schon Bibliotheken vollgeschrieben worden beim Thema Selbstfürsorge.

Anders sieht es bei den psychischen Bedürfnissen aus. Geborgenheit, Sicherheit, Zugehörigkeit, Selbstbestimmtheit, … Wenn du gerne mehr über diese Bedürfnisse wissen möchtest, dann lese hier weiter. Und unsere Gefühle sind wie kleine Hinweisschilder in Richtung unserer Bedürfnisse. Sie sind quasi die Motoren in uns, die uns ins Tun bringen, damit wir unsere Bedürfnisse befriedigen.

Und jetzt frage dich doch einmal kurz, wie das bei dir aussieht.

Hörst du auf deine Gefühle, auf die Signale, die dir der Körper schickt? Dürfen auch die unangenehmen Empfindungen sein oder neigst du dazu, sie zu verdrängen? Hörst du auf deinen Körper, wenn er dir eine Botschaft schickt? An welcher Stelle kommst du in deinem Leben? An Erster, oder kommen davor noch die Familie, die Kinder, die Eltern, der Job, die Freunde…???

Nimmst du dich selbst und deine Gefühle ernst?

Nicht immer, stimmt’s? Ich bin auch so erzogen worden: „Nimm dich selbst nicht so wichtig!“ Aber das ist kompletter Nonsens.

Das wichtigste Projekt, an dem du jemals arbeiten wirst, bist du selbst!

Im heutigen Alltag ist es ja nicht nur eine Sache, die uns auf Trab hält. Familie, Haushalt, Beruf, Freunde, … das alles fordert unsere Aufmerksamkeit und Energie. Da ist es manchmal schwer, auch noch auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Meist bleibt kaum Zeit, einmal in Ruhe durchzuatmen oder gar die Batterien aufzuladen. In der (Für-)Sorge um andere kommen wir und unsere Bedürfnisse leider oft zu kurz. Und ich wage sogar zu behaupten: Wir sind uns vieler unserer Bedürfnisse nicht einmal bewusst!

ABER: Wir sind nicht auf Erden, um uns ständig nur um andere zu kümmern!

Und Selbstfürsorge ist eben nicht egoistisch! Es geht nicht darum, die anderen links liegen zu lassen, sondern ein gesundes Maß zu finden, die eigenen Bedürfnisse zu achten und dementsprechend zu handeln.

Selbstfürsorge– Weil deine Bedürfnisse zählen!

Du hast das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und darauf, das zu tun, was dir guttut. Denn es ist dein Leben, für das du selbst verantwortlich bist.

Du wünschst dir ein „lässiges“ Leben? Dann ist es wichtig, dich selbst nicht zu vernachlässigen!

Damit auch wir uns wohl fühlen, ist es nötig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Wer immer nur für andere da ist, betreibt keine ausgewogene Selbstfürsorge und schadet sich eigentlich selbst. Manche erachten es als eine Tugend, die Bedürfnisse der anderen vor die eigenen zu stellen. Aber dieses vermeintliche Ideal erhöht vor allem das Stresslevel, die Anspannung und die eigene Unzufriedenheit. Langfristig hat das negative Folgen auf der körperlichen, wie auch auf der psychischen Ebene.

Selbstfürsorge beinhaltet auch, die eigenen Grenzen zu kennen und sie zu respektieren. Es bedeutet, sich der eigenen Bedürfnisse klar zu werden und sie zu berücksichtigen. Es ist die Fähigkeit, Belastungen richtig einzuschätzen und sich langfristig nicht zu überfordern.

Selbstfürsorge zu lernen ist wichtig!

Damit die Selbstfürsorge aber nicht ins Leere geht, ist es notwendig, sich auch mit dem eigenen Selbstwert auseinander zu setzen. Denn der ist eigentlich die wichtigste Voraussetzung dafür, dass du langfristig gut für dich sorgst – weil du es dir Wert bist!

Und wenn du dich selbst wertschätzt und respektierst, wenn du dich wichtig nimmst und du weißt, dass du es verdienst, ein glückliches Leben zu führen, wirst du automatisch bereit sein, gut auf dich zu schauen.

Du wirst dafür sorgen, dass dein Körper bekommt, was er braucht, damit du dich wohl fühlst (hast du es gehört? WOHLFÜHLST!!!) und du wirst darauf achten, dass du dich mit Menschen umgibst, mit denen du dich WOHLFÜHLST, du wirst lernen, Grenzen zu setzen, wo sie nötig sind und auch mal NEIN sagen können, damit du und deine Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Kurz, du wirst dein Leben so einrichten, dass es dich zufrieden und glücklich macht. WEIL DU ES DIR WERT BIST!

Zusammenfassung:

4 Gründe für die Selbstfürsorge…

  • Sie ist ein wertvoller Beitrag für ein glückliches und gesundes Leben.
  • Sie ermöglicht die Erfüllung der Grundbedürfnisse auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene! So tankst du Energie für den Alltag.
  • Sie beginnt damit, sich selbst wertzuschätzen. Es ist wichtig, dass du dir selbst erlaubst, gut für dich selbst zu sorgen, denn es kann niemand sonst für dich tun
  • Sie stärkt dein Selbstbewusstsein und führt dich in ein selbstbestimmtes Leben!

 

Eines vielleicht noch zum Abschluss: Es wird nicht reichen, wenn du dir mal ein Schaumbad gönnst, kurz bevor du zusammenklappst. Das ist ungefähr so, als wenn du die Deko-Erdbeere am Eis ist und glaubst, du würdest dich gesund ernähren…!!! ;o)