Meditation

"Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt." (Dalai Lama)

Kontemplation – Der Weg der Stille zur Mitte

Durch die Stille den Weg zur eigenen Mitte finden.

Durch die Kraft des Schweigens in sich ruhen.

Durch die Weite des Herzens mit dem göttlichen Urgrund in Berührung kommen.

Die Schöpfungswirklichkeit Gottes ist die Stille. Auch die Stille ist eine Gotteserfahrung.

Dieser Weg nach innen ist prozesshaft und will immer wieder eingeübt werden. Dadurch erschließt sich uns die Fülle des Seins und neue Kraft entsteht. Manchmal berührt die Natur das Herz, z. B. in der Stille auf einem Berg, in der stillen Wahrnehmung eines Baumes. In dieser Stille kann man sein eigenes „Gerufen-werden“ hören. In der Stille unseres Herzens ist Gottesbegegnung möglich. Das ist die Tür zum Wesen eines Menschen.

Kontemplation, das meint den Blick bewusst nach innen richten. Ein beschauliches Betrachten aus dem Herzen mit allen Sinnen. Über die Sinne finde ich Sinn. Vertieft wird der Weg der Wahrnehmung durch das Hören und das Schauen mit dem inneren Auge und Ohr.

„Sinn findet der Mensch, wenn sein Herz zur Ruhe gekommen ist.“ (Bruder David Steindl-Rast)

Die Gedanken ruhen zu lassen bedarf einiger Übung. Es hilft, sich durch den Atem, bzw. durch das Beobachten des Atems sich im Hier und Jetzt zu verankern. Kontemplation kann im Sitzen, Liegen oder Gehen praktiziert werden. Das Sitzen im „Lotussitz“ am Boden ist nicht unbedingt notwendig! Vor der Meditation können yogaähnliche Körperübungen gemacht werden, die den Körper auf das längere Sitzen vorbereiten.

 

 

 

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Angeleitete Meditation und/oder Fantasiereisen

Fantasie, Märchen-, oder Traumreisen sind imaginative Verfahren. Sie werden von einem Sprecher vorgelesen oder erzählt.

Ein tiefer Ruhe- und Erholungszustand wird durch eine entspannte Körperposition (auf dem Rücken liegend mit geschlossenen Augen), die Zuwendung durch den Sprecher sowie die Hinwendung auf die meist als angenehm erlebten Bilder in der eigenen Fantasie erzielt. Durch einen herabgesetzten Muskeltonus kommt es zu einer körperlich-seelischen Entspannung. Der Zuhörer stellt sich innere Bilder zu den Texten vor, in die möglichst viele angenehme Sinneseindrücke eingebaut sind.

„Es gibt viele Arten von Lärm, aber nur eine Stille“ (K. Tucholsky)

So wie Schmutz dem Körper schadet, so schadet Lärm dem Geist.

Wir sollten Klang-empfindlicher werden! Lärm hängt mit dem Wort Alarm zusammen. „A l’arme“ (frz.) bedeutet so viel wie „an die Waffen“. Lärm ist lt. einer WHO-Studie eine der größten gesundheitlichen Belastungen unserer Zeit.

Stille ist eine Ressource!

2 Minuten in Stille ist entspannender als angenehme Musik und füllt die geistigen Ressourcen auf. Stille hat auch eine positive Wirkung für andere: Die Empathie für andere steigt. Gemeinsames Schweigen kann geteilte Erfahrungen vertiefen, die einfache wortlose Präsenz kann hilfreich und heilend sein.

Was blockiert meine innere Stille?

Zum einen die Kultur einer permanenten Ablenkung, zum anderen unser Alltagsgedanken und –sorgen. Stille – das ist mehr als nur nicht reden. Stille heißt auch „nicht denken“. Diese Form der Kontemplation ist wohl eine der schwersten: im Nichtstun nichts denken, denn der Geist ist unruhig und Gedanken tragen uns immer wieder fort hin zu dem, das war oder was noch sein wird. Hilfreich ist auch, bei einer Meditation den Geist zu „füttern“ (z. B. mit einem Mantra), um ihm ein wenig „Futter“ zu geben und den Gedankenstrom zu unterbrechen.

Mein Weg nach innen

  • Wer bin ich in meinem tiefsten Grund?
  • Was ist meine innerste Wahrheit aus heutiger Sicht?
  • Wann kann ich gut auf mich hören? Wo gelingt mir das schlechter?

 

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Ich helfe Ihnen gerne weiter.

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