Spiritualität

In der je eigenen Spiritualität, so wie ich sie verstehe, kommt das ganze Leben zur Sprache. Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Erfahrungen wollen sich selbst, anderen und vielleicht auch dem Göttlichen ein Stück näherkommen. „Wie kann Leben gelingen?“ ist wohl jene Frage, die uns alle betrifft. Eine andere lautet: „Wer bin ich, wenn ich in meiner Mitte bin und wie komme ich dahin?“. Machen wir uns also gemeinsam auf den Weg zu uns selbst!

Die großen Fragen des Lebens

Spüren Sie als Frau in sich auch diese Sehnsucht nach mehr Tiefe im Leben? Dieses Bedürfnis nach Weite und Freiheit im Inneren, diese Sehnsucht nach seelischer Beheimatung? Spüren Sie in Ihrem Leben den göttlichen Urgrund, der Sie immer trägt? Ist Ihnen bewusst, dass das Leben eine kostbare, weil endliche Ressource ist? Möchten Sie sich und Ihrer Spiritualität in Ihrer 2. Lebenshälfte näherkommen?

Während all meiner Studien und Forschung hat mich die Spiritualität eines bestimmten Menschen doch am nachhaltigsten geprägt. Der Benediktinermönch Br. David Steindl-Rast bringt es mit seiner Auffassung vom Leben wohl ziemlich auf den Punkt:

Das Leben ist Geschenk.

Wir haben es nicht gekauft und wir können es auch nicht umtauschen. Ähnlich wie bei einem Kind, das ein Geschenk annimmt und damit spielt, möchte auch das Leben bespielt werden. Das Leben ist uns gegeben, um uns darin zu verwirklichen. Wir sollen es nützen – für die Welt und auch für uns selbst. So wird es Ausdruck unseres wahren Selbst und nur dann dient das Leben zugleich der Welt. Dazu braucht es Mut – Demut. Dieses Wort ist heute etwas aus der Mode gekommen und möglicherweise haftet etwas daran, das uns in unserer modernen Welt nicht gefällt. Dabei kommt das Wort „Demut“ von „Dienmut“. In diesem Sinne würde Demut bedeuten, wir sollten den Mut aufbringen, uns selbst zu dienen und unser wahres Selbst ausdrücken, also so zu leben, wie es uns geschenkt wurde. Mit all unseren Fähigkeiten und Talenten, um so der Welt bestmöglich und auf einzigartige Weise zu dienen. Das fällt uns nicht immer leicht, weil wir uns so gern verstellen und uns gerne anpassen an das, was gerade „in“ ist.

 

„Mögest du darauf vertrauen, dass du genauso bist, wie du gemeint bist!“ (Teresa v. Avila)

Das Glück der Dankbarkeit

Warum gibt es Menschen, die scheinbar alles haben und doch unglücklich sind und andere, denen vieles fehlt und die trotz allem von einer tiefen Lebensfreude erfüllt sind? Die Antwort mag überraschen: Die Glücklichen sind deswegen glücklich, weil sie dankbar sind.

Denn Dankbarkeit macht glücklich!

Wir im reichen Westen der Erde leben in einer Gesellschaft, in der uns die Wirtschaft ständig einredet, wir bräuchten noch mehr, noch anderes, noch besseres, noch größeres, usw. Wir vergleichen uns ständig mit anderen und können nie genug kriegen. Kaum haben wir, was wir wollten, kaum könnten wir „überfließen“ vor Freude und Wertschätzung, kommt etwas daher, das uns sagt: „Es gibt da noch eine bessere Version von dem, was du bereits hast!“ und schon ist es vorbei mit der Freude. Br. David vergleicht diesen Umstand gerne mit einer Schale, die überfließen möchte, aber ständig größer gemacht wird, sodass darin noch mehr Platz wird und die Freude doch nicht überfließt. In einer Konsumgesellschaft, die geprägt ist vom „Überfluss“ wird die Freude am Sein selten fließen…

Uns fehlt die Lebensfreude, weil wir zu Unzufriedenen gemacht werden!

Freudige Lebendigkeit als spirituelle Gesundheit

Das Wort „Spiritualität“ kommt vom lateinischen Wort „spiritus“ und das bedeutet zunächst Lebensatem. Alles Lebendige atmet. Die Luft, die wir atmen, verbindet uns. Alles ist mit allem verbunden. Auch das meint Spiritualität. Die Verbundenheit mit der Mitwelt, den Menschen, der Natur, mit mir selbst und mit einer höheren Kraft, die wir unterschiedlich bezeichnen und empfinden. Dieses Eins-Sein mit allem ist im Wesenskern, was Spiritualität ausmacht. Es ist ein Vertrauen darauf, dass es einen Grund gibt, der mich immer trägt, ein Verständnis für die Vollkommenheit der Realität. Dieses Vertrauen ins Leben macht uns lebendig, denn es fördert die Lebensfreude. Was das für jeden im speziellen ist, das uns lebendig fühlen lässt, ist bei jedem anders. Jeder sollte sich selbst fragen: „Wie erlebe ich Lebendigkeit? Wo fühle ich mich am lebendigsten?“ Das ist für den einen die Natur, für den anderen ein Musikstück, ein Tanz, ein besonders schmackhaftes Essen, das Zusammensein mit jemanden, den wir lieben, usw. Dort beginnt Spiritualität. Dort werden wir gesund.

Vernetzung ist Spiritualität

Einsame Menschen fühlen sich selten lebendig. Also hat die Verbindung mit anderen auch eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Die Seele lebt auf, wenn wir uns zugehörig fühlen. Und wenn es uns seelisch gut geht, weil wir in heilsamen Beziehungen zu anderen leben, dann fühlen wir uns auch gut und das wiederum ist in jedem Fall gut für unsere Gesundheit. Es gibt aber auch Beziehungen, die über das menschliche hinausgehen. Ich kann mich auch mit der Natur verbunden fühlen, mit allen Lebewesen, Tieren, Pflanzen, mit der gesamten Schöpfung. Und auch das hat Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Diese Vernetzung mit allen Lebensbereichen ist ein inneres „Ja“ zur Zugehörigkeit der Welt.

 

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Ja zur Zugehörigkeit ist Liebe

Wann immer wir bewusst „Ja“ zu etwas sagen, erleben wir eine Form von Zuneigung, im weitesten Sinne auch Liebe. Die Sprache verrät es – Liebe zur Familie, zu den Haustieren, Vaterlandsliebe, immer ist es eine Form der Zugehörigkeit.

Und wenn wir ganz dabei sind, dann sind wir heil. Heil sein heißt ungebrochen sein. Zugehörigkeit, Vernetzt-Sein heilt, was vielleicht einmal gebrochen wurde.

Viele empfinden die Welt und ihr Leben als gebrochen, als fragmentarisch und manchmal ist es das auch. Aber wir können uns jederzeit wieder verbinden und heilen. Wir können uns einlassen auf gesunde Beziehungen zu anderen und auch zu uns selbst. Zu unseren Füßen finden wir den göttlichen Grund, der uns trägt und der uns verbindet.

Spiritual Healing ist immer möglich!

Spirituelle Begleitung

In meiner Funktion als spirituelle Wegbegleiterin biete ich Spirituelle Begleitung als eine offene Gesprächsform an, in der das Leben auf dem sinnstiftenden Hintergrund der je eigenen spirituellen Erfahrung gedeutet wird.

Spirituelle Begleitung hilft, der Sehnsucht nach dem Göttlichen Raum zu geben. Diese Begleitung wird in der Regel in Form von monatlichen Einzelgesprächen angeboten. In der spirituellen Begleitung wird das gesamte Leben wahrgenommen, Gesundheit, Freuden, Lebensbrüche, Verluste, Leiden, Hoffnungen…

Ich bin da und höre Ihnen zu. Ich verurteile nicht, was Sie erzählen. Ich respektiere und wertschätze, wie Sie sind. In regelmäßigen Gesprächen gehen wir gemeinsam ein Stück Ihres Weges. Bei Ihren Themen und Fragen stehe ich Ihnen begleitend zur Seite. So können Sie Ihre Antworten finden – in Ihnen selbst!

Trifft einer der folgenden Sätze auf Sie zu, sollten Sie erwägen, spirituelle Begleitung in Anspruch zu nehmen:

  • Ich gehe der Frage nach, was es heißt, meine eigene Spiritualität zu leben.
  • Ich spüre in mir Sehnsucht, Unruhe und Unzufriedenheit, die ich nicht genau benennen kann.
  • Ich habe Fragen, die meine eigene Religiosität betreffen und möchte einmal in Ruhe darüber reden.
  • Ich kann mit den mir bekannten Gebetsformen nichts mehr anfangen.
  • Ich suche eine „andere“ Tiefe für mein Leben.
  • Ich möchte meine Beziehung zu Gott verbessern.
  • Ich brauche eine neue spirituelle Orientierung.
  • Ich möchte meine innerste Berufung erkennen.

 

Meditation/Kontemplation/Fantasiereisen

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