Selbstbewusstsein

„Sprich nicht negativ von dir, nicht mal im Scherz. Dein Körper kennt den Unterschied nicht. Wörter sind Energien und hinterlassen Spuren. Verändere, wie du über dich sprichst, so wirst du dein Leben verändern. Du wählst auch, was du nicht veränderst!“ (unbekannt)

Was Sie über sich denken, ob und warum Sie sich vielleicht nicht so lieben, wie Sie es verdienen und weshalb das so ist…

Der Selbstwert ist das Ergebnis eines zugrundeliegenden Selbstbildes, das jeder von sich hat. Das Selbstbild hängt davon ab, wie wir uns selbst sehen und was wir von uns denken. Wie wir über uns denken, hängt wiederum davon ab, was wir in der Vergangenheit über uns gehört haben, also wie uns andere beurteilt haben.

Speziell unsere Eltern, bzw. die wichtigen Bezugspersonen unserer Kindheit und Jugend prägen unser Selbstbild oft sehr nachhaltig. In den ersten 6 Jahren unseres Lebens saugt unser Gehirn jede Wahrheit auf wie ein Schwamm. Wir übernehmen völlig unhinterfragt Meinungen, Wertungen, Vorurteile, über die anderen, wie auch über uns. Wir erhalten ein klares Menschenbild von guten und schlechten Eigenschaften. So lernen wir, worauf wir stolz sein können, aber auch was wir an uns verurteilen, ablehnen oder verstecken sollen. Im schlechtesten Fall lernen wir, uns dafür zu schämen, wie wir sind. Das heißt nicht, dass wir uns als Erwachsene nicht davon distanzieren, bzw. uns neu definieren können. Es sind aber immer die sehr alten Muster (aus frühen Tagen), die tief in uns verwurzelt sind und uns nachhaltig prägen und die wir nur sehr mühsam überwinden können.

 

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Wording

„Achte darauf, wie du mit dir selbst sprichst, denn du hörst zu!“ (Buddhistische Weisheit)

Es bringt sehr viel Klarheit, wenn man sich gelegentlich beim Denken zuhört. Es lohnt sich, immer wieder auftretende Gedanken zu notieren, oder eine Strichliste zu führen.

  • Welche Worte kommen immer wieder vor?
  • Welche Forderungen an mich selbst höre ich immer wieder?
  • Denke ich häufig „ich soll…“, „ich muss..“, „ich darf nicht…“?
  • An wen erinnern solche Sätze? An die Mutter, den Vater, einen Lehrer…

Ich empfehle folgende Übung:

Stellen Sie sich (am besten nackt) vor den Spiegel und betrachten Sie sich eingehend. Was denkt es in Ihnen? Gefällt Ihnen, was Sie sehen? Eines ist sicher: Nicht Ihr Spiegelbild ist hässlich, sondern das, was Sie möglicherweise darüber denken.

Innere Antreiber

Die Scham, nicht mehr dazu zu gehören, also der Sozialschmerz ist einer der größten emotionalen Schmerzen, die wir empfinden können. Um diesen Schmerz nicht zu empfinden und um akzeptiert und geliebt zu werden, entwickeln wir innere Überzeugungen über uns selber, die sogenannten Antreiber und Kritiker.

So entfernen wir uns im Laufe der Zeit immer mehr von uns selbst. Der Verlust der Eigenliebe ist ein schmerzhafter Prozess. Damit es nicht so weh tut, wird er verleugnet und verdrängt. Stattdessen versuchen wir durch selbst auferlegte Regeln unserem Idealbild näher zu kommen.

  • Ich muss perfekt sein
  • Ich muss schneller werden
  • Ich muss mich mehr anstrengen
  • Ich muss es anderen recht machen
  • Ich muss stark sein

Manchmal werden die inneren Antreiber, aber auch die inneren Kritiker sehr stark und übernehmen das Kommando. Dann haben wir das Gefühl, wir sind nur dann liebenswert, wertvoll und respektabel, wenn wir uns nur genug anstrengen, um die (scheinbaren) Erwartungen anderer zu erfüllen.

Hat man mir als Kind ständig eingeredet, ich wäre schlampig, kann es sein, dass ich mir als Erwachsene ein hohes Maß an Ordnungsliebe abverlange. Sagte man mir, ich sei ein Versager, könnte der Antreiber lauten „Ich muss mich mehr anstrengen.“ Wurde ich als „verweichlicht“ verspottet, werde ich mir einreden, ich müsse stark sein. Konnte ich nie jemanden etwas recht machen, dann werde ich mit mir sehr streng sein, was die eigene Perfektion angeht. Das ist langfristig nicht nur anstrengend, sondern auch zermürbend, weil wir immer wieder auf andere stoßen werden, die uns trotzdem nicht so annehmen, wie wir uns das wünschen.

Die inneren Kritiker sind nicht unser Freund!

Der innere Kritiker ist jene Stimme, die vorwurfsvoll, herablassend und entwertend mit uns spricht. Sie ist nicht unser Freund!

Sie ist ein „Implantat“  aus der Kindheit. Mit ihr dürfen wir uns nicht identifizieren und wir müssen nicht alles glauben, was sie sagt. Der innere Kritiker hatte einmal eine Schutzfunktion, aber jetzt wird es Zeit, ihn in die Schranken zu weisen. Ihn zu verdrängen hilft leider nicht, denn er ist sehr subtil und taucht sicher an einer anderen Stelle wieder auf. Es hilft aber, mit ihm in einen Dialog zu gehen, ihm zu danken, dass er bisher da war und ihm klar zu machen, dass wir nun selbst wissen, was zu tun ist.

Es lässt sich anhand eines Fragebogens relativ leicht herausfinden, wo die eigenen Kritiker und Antreiber liegen. Antreiber sind per se nicht grundsätzlich schlecht, nur übernehmen sie gerne das Kommando und das in harschem Ton. Wenn sie zur Belastung werden, wird es Zeit, sie in die Schranken zu weisen!

Wer da in uns spricht, sind unser Glaubenssätze, die wir mit uns herumtragen. Manche Glaubenssätze („Ich bin nicht schön genug, gut genug, perfekt genug,…“) sind für unser Wohlbefinden hinderlich.

 

Selbstvertrauen + Selbstwert + Selbstliebe = Selbstbewusstsein

Mit jedem Gedanken, den wir denken, schaffen wir uns unsere Wirklichkeit und wir können bewusst entscheiden, welche Gedanken wir nicht mehr denken wollen, weil sie uns nicht guttun. Wir können uns bewusst dafür entscheiden, ob wir unser Freund oder unser Feind sein wollen. Wir können gut für uns sorgen und uns und unsere Bedürfnisse ernst nehmen, oder wir können weiter Spielball von anderen sein. So, wie wir denken sprechen wir und so, wie wir sprechen handeln wir. Wie wir handeln bestimmt unser Leben.

Wenn Sie bisher nach den alten, blockierenden Mustern gelebt haben, wird es Zeit, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und die eigene Zukunft neu zu gestalten.

Es wird Zeit, sich in die Augen zu schauen und zu beginnen sich selbst anzunehmen, wert zu schätzen und zu lieben.

Selbstwert-Coaching: Wie ich Ihnen helfe

 

 

Nicht alles, was wir einmal für richtig hielten, ist auch heute noch richtig. Die Welt verändert sich… und wir auch!

  • Bei mir lernen Sie, alte Glaubenssätze und innere Kritiker zu erkennen und sich von Ihnen zu verabschieden.
  • Sie lernen, zu sich wieder eine gute Beziehung aufzubauen, sich mit Ihren Stärken und Schwächen auseinander zu setzten und Ihr wahres Selbst anzunehmen und zu lieben.
  • Sie werden Ihre innere Größe und Stärke wieder in sich finden und Ihre wahre Schönheit sehen können.
  • Sie werden sich wieder mehr zutrauen und dadurch Ihren eigenen Weg gehen können.
  • Durch Ihren gewonnenen Selbstwert können Sie Grenzen setzen und auch mal ohne schlechtem Gewissen “Nein” sagen.
  • Auch Ihre Mitmenschen werden Sie mit anderen Augen wahrnehmen und respektieren.
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Ich helfe Ihnen gerne weiter.

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